Kraftsportverein Pausa e. V.

Kampfmoral allein reicht nicht zum Sieg

Die Zweitliga-Ringer der WKG Pausa/Plauen haben den Kampf beim ebenfalls vom Abstieg bedrohten RV Thalheim 13:14 verloren. Die Vogtländer bleiben damit auf dem vorletzten Tabellenplatz.

 

Thalheim. Die Liste der Ausfälle bei der WKG Pausa/Plauen ist seit Wochen lang. Am Samstag gegen den RV Thalheim fehlten neben Maximilian Schwabe, der aufgrund einer Knieverletzung wohl für den Rest der Saison ausfällt, zudem Werner Schellenberg (Dienst) und Martin Waldeck (Erkältung). Auch die beiden WKG-Trainer waren nicht in Thalheim dabei. Denny Schulz hatte einem privaten Termin, Silvio Hoffmann trat in Weischlitz in der Regionalliga-Mannschaft an.

 

So wurden schon im Vorfeld alle Aufstellungsmöglichkeiten durchgespielt. Trotz der Besetzungsprobleme gab es einen Zweitliga-Kräftevergleich, der an Spannung kaum zu überbieten war. Die Erzgebirger gewannen 14:13 und stehen nun drei Punkte vor den Vogtländern.

 

WKG-Trainer Reiner Klemm bot mit Chris Militzer und Friedrich Fouda zwei Debütanten auf. Militzer feierte vorigen Dienstag seinen 14. Geburtstag. Der Sportschüler war damit erstmals bei den Männern startberechtigt. Gegen den international erfahrenen Hristiyan Yordanov stand er jedoch auf verlorenem Posten. Nach 2:20 Minuten hatte der Bulgare eine 15-Punkte-Differenz errungen und den vorzeitigen Sieg in der Tasche.

 

Adam und Adam, das polnische Duo, holte danach sieben Punkte für das Gästeteam. Adam Filipczak bezwang Marcel Böhme 10:2. Adam Slowinski gelang gegen Peter Haase sogar ein Sieg durch technische Überlegenheit. Anatolij Judin erhöhte den Vorsprung für die WKG auf 8:4. Er hatte jedoch gegen den zehn Kilo leichteren Kevin Mehlhorn die Möglichkeit, höher als 3:1 zu gewinnen und damit mehr als einen Punkt auf das Mannschaftskonto zu holen. Im letzten Duell vor der Pause hatten die Vogtländer mit einer klaren Niederlage von Felix Wolf gegen Alexander Grebensikov gerechnet. Doch Wolf hielt sich wacker. Grebensikov holte mit einem 3:0 nur zwei Punkte auf das Konto der Thalheimer.

 

Nach der Pause griff Pausas Stefan Bonev in die Trickkiste. Er drückte Sven Zimmermann nach 1:16 Minuten auf beide Schultern. Wie schon im Hinkampf hatte es Robert Rogalewicz gegen seinen Landsmann Dawid Takunov sehr schwer. Er verlor 0:7.

 

Anschließend standen sich Nikolay Bayryakov und WM-Teilnehmer Petr Nowak gegenüber. Der Bulgare in Diensten der WKG gewann gegen den Tschechen 3:1.

 

Mit der 13:8-Führung für die Gäste ging es in die letzten beiden Weltergewichts-Begegnungen, "Wir wussten, dass der ins Weltergewicht aufgerückte Moses Stoppira kaum Chancen gegen Alexander Hast hat, der im Freistil-Leistungszentrum Leipzig trainiert. Daher war zuvor das Duell von Friedrich Fouda ein Schlüsselkampf", sagte Coach Klemm.

 

Der 17-jährige Fouda hielt sich gegen Tobias Löffler achtbar. Er hatte aber unter anderem die Kampfrichterin Saskia Buchwald gegen sich. Sie sprach einige Passivitätsverwarnungen aus. "Das 6:10 war eine Super-Leistung von Friedrich", so Klemm. Die Thalheimer verkürzten auf 10:13. Alexander Hast war Stoppira klar überlegen und sorgte somit für den 14:13-Heimsieg.

 

"Natürlich kann man den Punkt suchen, der uns zumindest zum Remis fehlte. Wir hatten einmal mehr das berühmte Quäntchen Glück nicht auf unser Seite", so Klemm.

 

"Jetzt kommt im Kampf um den Klassenerhalt auch noch das Pech hinzu. Den knappen Niederlagen gegen Leipzig und Gelenau folgt nun das 13:14. Unsere Mannschaft hat aber eine ganz starke Moral gezeigt", sagte Pausas Vorstandschef Ulrich Leithold.

 

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