Kraftsportverein Pausa e. V.

Deutsche Meisterschaften der Juniorinnen und Junioren

Anika Seidel wird Deutsche Vizemeisterin - Felix Kästner und Moses Stoppira bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten auf Platz 5

Hösbach/Lünen – Bei den Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen erkämpfte Anika Seidel am vergangenen Samstag im hessischen Hösbach den Deutschen Vizemeistertitel.

 

Die Titelkämpfe für die Juniorinnen wurden erstmals ausgetragen, daher war die Teilnehmerzahl noch gering. Im leichtesten Limit bis 44 kg traten 3 Athletinnen an, Anika Seidel (KSV Pausa), die eigentlich noch in der Jugendklasse kämpft, unterlag zunächst Laura Schmitt (KSV Kirrlach) vorzeitig mit 0:11 Wertungspunkten. Laura Schmitt hatte im Vorjahr den Titel bei den Frauen gewonnen und kämpfte bei den Weltmeisterschaften der Juniorinnen in Zagreb (CRO) mit, konnte dort jedoch nicht auf vordere Ränge vorstoßen. Dafür erreichte die Ringerin aus Nordbaden bei den Militär-Weltmeisterschaften den Bronzerang.

 

Das zweite Duell der Erdachsenstädterin entwickelte sich gegen Jenny Kunze (RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) zu einer waren Punktehatz, Anika Seidel gewann mit sage und schreibe 12:11 Wertungspunkten und sicherte sich mit diesem Sieg die Silbermedaille.

 

 

Noch in der Vorwoche hing der Himmel nach dem vorzeitigem Ausscheiden bei den Mitteldeutschen Meisterschaften für Anika Seidel voller 'Geigen', um so größer war die Freude über die DM-Silbermedaille.


„Sie hat fleißig trainiert und sich nach ihrer Ellenbogenverletzung mit viel Ehrgeiz wieder heran gekämpft“, empfindet Trainer und Vater Karsten diese Medaille als verdienten Lohn.

 

In Hösbach kämpften auch die jungen Männer um die Titel. Mittendrin Andre Becher (KSV Pausa), der im Limit bis 74 kg antrat, einer Gewichtsklasse in der mit insgesamt 30 Teilnehmern die meisten Ringer über die Waage gingen. Der trainingsfleißige Erdachsenstädter erwischte mit Eduard Tatarinov (TV Traunstein) gleich ein ganz schweres Los. Becher unterlag mit 4:14 Punkten und schied aus, da Tatarinov das Finale verfehlte. Damit konnte Andre Becher auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde ins Kampfgeschehen eingreifen.

 

Auch bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten, die in Lünen (NRW) ihre Titelkämpfe austrugen, ging es für die vogtländischen Ringer um Medaillen. Allerdings platzten die Medaillenträume bei den Finalkämpfen am Sonntagmorgen.


So kämpfte sich Felix Kästner (96 kg/KSV Pausa) bis ins kleine Finale um Bronze. In seinem Auftaktduell bezwang der 2-Meter-Hüne den Mainzer Ercihan Albayrak, musste dann jedoch gegen Alexander Tyschkowski (RV Lugau) eine 1:5-Punktniederlage hinnehmen. Tyschkowski erreichte das Finale und so konnte Felix Kästner in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen. Dort legte der aus Mühltroff stammende Griechisch-Römisch-Spezialist einen Schultersieg über Vlad Winkler nach und stand damit gegen Serhat Deveci (KSV Rimbach) im Kampf um Bronze. In diesem Duell ließ er sich den Kampfstil seines anderthalb Köpfe kleineren Kontrahenten aufzwingen und verlor deutlich. Damit beendete Felix Kästner das Turnier auf Platz 5.

 

Noch besser startete Moses Stoppira (60 kg/KSV Pausa) in die Meisterschaft. Der vor einem Jahr von Weißwasser nach Pausa gewechselte Ringer bezwang zunächst Noah Sturm (KSV Ketsch) und stand damit bereits im Halbfinale, dass er gegen Oliver Tanzyna (TSC Mering) nach einer 7:0-Führung noch mit 7:11 verlor. Im Kampf um Bronze scheiterte Stoppira am Sonntagmorgen an Lukas Demberger (ASV Pirmasens), von dem er nach einem Kopfhüftwurf geschultert wurde. Platz 5 auch für den zweiten Erdachsenstädter.


"Beide Athleten sind noch jung, brauchen noch etwas Zeit, die sollten wir ihnen auch geben", so ein keineswegs enttäuschter Heinz Thiel, der beide Athleten im Stützpunkt Frankfurt(O.) betreut.

 

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