Kraftsportverein Pausa e. V.

WKG-Ringer unterliegen zum Hinrundenschluss mit ‪12:17‬ gegen Nürnberg

Pausa – Ratlos und kopfschüttelnd standen die beiden Trainer der WKG Pausa/Plauen Silvio Hoffmann und Denny Schulz nach dem DRB-Bundesligaduell der WKG gegen den SV Johannis Nürnberg zusammen. Erneut musste eine 12:17-Niederlage hingenommen werden, die Vogtländer damit nach Abschluss der Hinrunde noch immer ohne Punktgewinn auf dem letzten Platz der Staffel Südost.

 

Silvio Hoffmann versteht die Welt nicht mehr, wie schon alle anderen Mannschaften, so schickte auch der SV Johannis Nürnberg sein bislang bestes Aufgebot nach Pausa. „So stark wie heute hat Nürnberg in der gesamten Hinrunde noch nicht gestellt“, hatte Denny Schulz den Gegner genau studiert.


Doch schon an der Waage war klar, dass die WKG Pausa/Plauen mit den 'Grizzlys' aus Nürnberg einen ganz dicken Brocken vor sich hat. Mit Fabian Schmitt (61 kg/GR), Deniz Menekse (71 kg/GR) und dem Kubaner Reineri Salas Perez (98 kg/FR) hat der SV Johannis drei Ringer im Aufgebot, die jeweils 4 Punkte garantieren. Und das taten sie auch. Fabian Schmitt wieß Janik Rausch nach ‪3:42‬ Minuten mit 16:0 Punkten in die Schranken, wobei ihm auch ein sehenswerter Wurf gegen den Ringer aus Rehau gelang, der nun schon das zweite Jahr in Pausa kämpft. Gleich im Anschluss spielte der für Nürnberg ringende Kubaner Reinieri Salas Perez (98 kg/FR) seine Stärken als Freistilspezialist aus, während sich Felix Kästner in ungewohnter Stilart in den Dienst der Mannschaft stellte. Der international erfolgreiche Vizeweltmeisters Perez benötigte 4 Sekunden länger zum 16:0-Überlegenheitserfolg als sein Mannschaftskollege Schmitt vor ihm.

 

Etwas vorfristig sprang WKG-Neuzugang Florian Crusius in die Bresche und besetzte nun schon im letzten Hinrundenkampf das Limit bis 71 kg. „Die 14 Tage bis zum Rückrundenstart der WKG hätte ich schon noch benötigt, zudem mich ein grippaler Infekt bei den Vorbereitungen auf die Rückrunde zurück warf“, so der Routinier, der das Limit bis 66 kg/GR bei den Rückrundenkämpfen der WKG besetzen soll. In der ersten Runde hielt Florian Crusius gut mit, doch dann erwischte ihn DRB-Auswahlringer Deniz Menekse auf dem falschen Bein und schulterte Crusius nach ‪4:30‬ Minuten.

 

„Das allein waren schon 12 Punkte für Nürnberg, das holst du nicht auf“, so Silvio Hoffmann, dessen Team mit Vladimir Codreanu (57 kg/FR) und Rafal Krajewski (130 kg/GR) mit zwei Siegen in die Begegnung startete. Doch schon hinter dem 6:4 des polnischen Schwergewichtlers standen Fragezeichen, „… er hätte sich mehr zutrauen sollen, kämpfte zu verhalten und muss einfach höher gewinnen“, war der eine Mannschaftspunkt von Krajewski aus Sicht von Silvio Hoffmann einfach zu wenig.

 

Auch Eryk Maj (66 kg/FR) ließ gegen Stoyan Iliew, der auch schon für Markneukirchen die Ringerstiefel schnürte, jeglichen Offensivgeist vermissen, der Pole unterlag mit 2:4 Punkten, gab damit zumindest nur einen Mannschaftspunkt ab. Auch die Hoffnungen bei Maximilian Schwabe (86 kg/GR) auf Siegpunkte platzten schon nach der ersten Bodenaktion seines Kontrahenten Roland Schwarz, der für einen Ausheber aus dem Bodenkampf 4 Punkte kassierte, die er gegen den anstürmenden Pausaer bis zum Schluss verteidigte.

 

Einen starken Kampf machte Daniel Sartakov (75 kg/FR), der schon einige Achtungszeichen in der höchsten Kampfklasse gesetzt hat. Gegen Sartakov bot Nürnberg allerdings den international erfahrenen Griechen Olegk Motsalin auf. Sartakov, der zum Saisonstart aus Greiz zur WKG rückte, konnte die 1:13-Niederlage gegen Motsalin trotz viel Kampfgeist nicht verhindern.

 

Zalik Sultanov (80 kg/FR) und Dawid Karecinski (75 kg/GR) spielten ihre Stärken aus, beherrschten ihre Kontrahenten Franco Besold und Michael Lutz klar und holten zusammen 7 Punkte auf das WKG-Konto.

„Unsere Rechnung ist aufgegangen, die Siege fielen hoch aus, während unsere Niederlagen doch recht knapp waren, das hat heute den Gesamterfolg ausgemacht“, so Matthias Baumeister, Trainer des SV Johannis, während WKG-Trainer Denny Schulz die Analyse der letzten Kämpfe nur wiederholen konnte, „… wieder gut gerungen und dennoch verloren“.

 

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