Kraftsportverein Pausa e. V.

WKG-Ringer starten siegreich in die Rückrunde

Pausa – ‚Helloween‘ naht und die in eine Ringkampfarena umgebaute Schulsporthalle in Pausa glich am Ende der Regionalligabegegnung zwischen der WKG Pausa/Plauen und dem RV Lugau einem Hexenkessel, nachdem die Gastgeber mit einem fulminanten Endspurt den klaren 21:10-Erfolg heraus kämpften.

 

Eine Begegnung zweier Teams mit allen Höhen und Tiefen, wobei nur 8 Begegnungen ausgetragen wurden, denn die WKG Pausa/Plauen musste das leichteste Limit bis 57 Kilo (GR) unbesetzt lassen, während der Tabellenletzte aus Lugau im Limit bis 86 Kilo (FR) keinen Gegner für Mateusz Kampik mitgebracht hatte.

 

Die Emotionen kochten gleich im ersten Duell hoch, wo Kampfrichter Ronald Hartenstein (Leipzig) mit gelben Karten die Gästeecke beruhigen musste, Dawid Peplowski (130 kg/FR) gegen Lugau‘s Jan Richtsteig jedoch einen vorzeitigen 17:1-Überlegenheitserfolg noch in der ersten Runde des Kampfes einfuhr.

 

Auch Janik Rausch (61 kg/FR) präsentierte sich im ungewohnten Freistil glänzend, als er den noch jugendlichen Moritz Frey nach nur 84 Sekunden auf beide Schultern drückte.

 

Der RV Lugau holte durch den DRB-Auswahlringer Anton Vieweg noch einmal auf, der Anatolij Judin (98 kg/GR) mit 10:0-Punkten in die Schranken wieß. Kurz vor der Halbzeitpause lieferten sich Tobias Knittel (66 kg/GR) und Frederik Esser einen packenden Kampf, wobei der WKG-Ringer zum Beginn der 4. Kampfminute mit einem schönen Wurf glänzte, der vom Kampfrichter mit der Höchstpunktzahl von 5 Zählern belohnt wurde.

 

Tobias Knittel – nicht wieder zu erkennen zum Kampf in der Vorwoche gegen Thalheim, wo er mit seinem Gegner gar nicht zurecht kam, holte mit seinem 15:12-Punktsieg (!) zwei wichtige Mannschaftspunkte auf das WKG-Konto zur 10:7-Halbzeitführung der Gastgeber und revanchierte sich eindrucksvoll für die 4:12 Niederlage im Hinrundenkampf.

 

Nach der Pause fegte ein WKG-Sturm über Lugau hinweg, nachdem Mateusz Kampik (86 kg/FR) kampflos zum Sieger erklärt wurde. Eryk Maj (71 kg/FR) setzte sich mit 4:2 Punkten gegen Tim Hamann durch, während sich Ludwig Höfer (80 kg/GR) beim Duell gegen Toni Peprny gegen die Niederlage stemmte und tapfer bis zum Schlussgong kämpfte. Dabei gab Höfer nur drei Mannschaftspunkte zum 15:10-Zwischenstand, vor den letzten, beiden Begegnungen ab.

 

Doch da glänzte zunächst Nils Buschner (75 kg/GR), der den Ex-Leipziger Marco Scherf mit 5:0 Punkten bezwang und damit den Gesamtsieg für die WKG bereits fest zurrte. Schlussringer Mokhmad Dadaev (75 kg/FR) führte gegen Tim Walther bereits nach einer dreiviertel Minute mit 8:0, als der Erzgebirgler wegen einer schmerzhaften Rippenverletzung aufgab. Damit bejubelten die etwa 300 Zuschauer einen am Ende klaren 21:10-Erfolg der WKG Pausa/Plauen zum Rückrundenstart über den RV Lugau.

 

„Das Aufbäumen der Mannschaft im zweiten Durchgang des Kampfabends war wichtig, die Mannschaft hat Moral bewießen und am Ende auch verdient gewonnen“, so Werner Schellenberg nach dem Kampf zufrieden, zumal es am kommenden Wochenende nach Gelenau zum RSK geht, gegen den in der Hinrunde eine schmerzhafte Heimniederlage hingenommen werden musste.

 


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