Kraftsportverein Pausa e. V.

Hoffnung auf Ringer-Weltmeisterschaften im
Dezember 2020 -
Vogtländische Ringer glänzen beim Kaderturnier in Heidelberg

Leipzig – Nachdem die Ringer-Bundesliga nach einer Abstimmung der verbliebenen 11 Vereine in einem Video-Chat vor zwei Wochen noch in der Hinrunde angesichts zahlreicher Kampfausfälle durch steigende Infektionszahlen in den jeweiligen Regionen beendet wurde, liegt die Hoffnung der deutschen Kaderathleten auf der Durchführung der für den 14.-20. Dezember geplanten Weltmeisterschaft, die in Belgrad (SRB) ausgetragen werden soll.

 

Angesichts des Lockdowns Light in Deutschland bleiben die deutschen Ringermannschaften in den heimischen Trainingszentren unter sich, trainieren auch bei den zentralen Lehrgängen ohne ausländische Beteiligung.

 

In diesem Zuge wurde in der vergangenen Woche ein internes Kaderturnier der Männer und Junioren im griechisch-römischen Stil ausgetragen. Schauplatz war der Olympiastützpunkt in Heidelberg, der sich immer mehr zum Zentrum des deutschen Ringkampfsportes entwickelt. Mit Franz Richter (130 kg), Marco Stoll (66/72 kg – beide Markneukirchen) und Nils Buschner (66/72 kg – Pausa) nahmen gleich drei vogtländische Ringer an diesem Wettkampf teil.

 

Die Gewichtsklassen 66/72 Kilo kämpften in einer Gruppe, doch es fehlte der dreifache Weltmeister und amtierende Europameister Frank Stäbler (Württemberg) noch verletzungsbedingt, dafür trumpfte mit Nils Buschner ein junger Ringer aus dem Vogtland auf, der noch im Juniorenbereich kämpft. Buschner (KSV Pausa) gewann alle drei Begegnungen vorzeitig und dürfte sich damit ins Notizbuch von Bundestrainer Michael Carl katapultiert haben, wobei man aber auch sagen muss, dass die Konkurrenz eher aus der tieferen Gewichtsklasse bis 66 Kilo kam. So boten hinter Buschner die beiden Nachwuchsringer Aaron Bellscheid aus Nordrhein-Westfalen und Markneukirchens Marco Stoll, die beide erst aus dem Kadetten- in den Juniorenbereich aufstiegen, einen sehenswerten Kampf, den Bellscheid durch die letzte Aktion mit 8:7 für sich entschied. Stoll unterlag später Buschner mit 0:9 Punkten.

 

Im schwersten Limit setzte sich Eduard Popp (Württemberg) durch, der seine Olympiafahrkarte ebenso wie Denis Kudla und Frank Stäbler schon in der Tasche hat. Gegen den aufstrebenden U-23-Ringer Franz Richter nutzte Popp einen Fehler Richters, der sich aus der Fassart nicht mehr lösen konnte und zum 9:0 ausgerollt wurde. Das Frankfurter ‚Stallduell' gewann Richter gegen Christian John klar mit 11:2.

 

Bundestrainer Michael Carl freute sich über die kämpferischen Leistungen bei diesem internen Kaderturnier, bei dem sich auch die Junioren ordentlich verkauften. Dabei hofft der Coach, dass die Weltmeisterschaft im Dezember stattfinden möge, um den Athleten noch einmal eine internationale Leistungsüberprüfung in diesem Jahr zu ermöglichen. Der Deutsche Ringer-Bund hat inzwischen Mannschaften in allen drei Stilarten für die Titelkämpfe gemeldet. Eine Entscheidung, ob die Weltmeisterschaften in Belgrad angesichts weltweit steigender Infektionszahlen auch wirklich stattfinden können, treffen die Verantwortlichen des Ringer-Weltverbandes in den nächsten Tagen.

 

Jörg Richter

 

Nils Buschner
Tolle Leistung von Nils Buschner vom KSV Pausa. (Foto: J. Richter)

 

 

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