Kraftsportverein Pausa e. V.

Ringer sorgen für Dramatik - WKG holt ersten Saisonsieg gegen Aue

Wenn die WKG Pausa/Plauen auf den FC Erzgebirge trifft, versprechen die Begegnungen immer eine besondere Dramatik und spannende Kampfverläufe. Am vergangenen Samstag stand in der DRB-Bundesliga Staffel Südost der Hauptrunden-Rückkampf zwischen der WKG Pausa/Plauen als Tabellenletzten gegen den FC Erzgebirge Aue an, der als Tabellenvierter schon für das Achtelfinale planen kann.


Den Hinkampf gewann Aue denkbar knapp mit 12:11 und auch diesmal deutete sich schon an der Waage ein ähnlich-spannender Kampfverlauf an. Die Trainer schickten das jeweils stärkste Aufgebot auf die Matte und waren sich in einem Punkt einig: "... heute entscheiden die kleinen Punkte".

 

Aue ging erwartungsgemäß in Führung, der polnische Auswahlringer Adrian Hajduk (57 kg/GR), der zuletzt in Schifferstadt unter Vertrag stand, bezwang den gerade noch 39-jährigen WKG-Routinier Pierre Vierling kurz vor dem Pausengong durch technische Überlegenheit (16:0). Mateusz Filipczak (130 kg/FR) kämpft in der Rückrunde für Aue im schwersten Limit, wo er auf den WKG-Neuzugang Marcel Böhme traf, der von Thalheim zu den Erdachsenstädtern wechselte. Böhme gelang gleich zu Beginn ein sehenswerter Wurf, der ihm 4 Wertungspunkte brachte. Filipczak nahm das Heft des handelns in die Hand, kämpfte sich heran und siegte am Ende noch mit 10:4. Böhme wehrte sich nach Kräften und verhinderte eine höhere Niederlage, gab damit nur 2 Mannschaftspunkte ab.

 

Auf Vladimir Codreanu ist Verlass, nach einigen Sekunden Abtasten lieferte sich der Moldawier mit Aue's Emanuel Krause einen Kampf, der es in sich hatte. Codreanu gewann mit 9:5 Wertungspunkten und holte damit die ersten beiden Mannschaftspunkte auf das WKG-Konto. Felix Kästner (98 kg/GR) bekam es mit dem Routinier Rolf Linke zu tun, dem eine Aktion im Bodenkampf genügte, um den Kampf zu entscheiden und weitere zwei Zähler auf das Konto des FC Erzgebirge zu holen. Diese Punkte holte WKG-Neuzugang Florian Crusius (66 kg/GR) im letzten Duell vor der Pause umgehend zurück, der Philipp Herzog mit 12:5 bezwang. Halbzeitstand: 4:8 aus Sicht der WKG Pausa/Plauen.

 

In der zweiten Hälfte des Kampfabends witterten die WKG-Ringer und die etwa 300 Fans in der Schulsporthalle Pausa Morgenluft, für Aue sorgte nur noch William Stier für den einzigen Sieg aus den restlichen 5 Begegnungen, der in einem spannenden Duell gegen Eryk Maj mit 5:4 gewann, der seiner Form aus den Vorjahren weiter hinterher läuft. Zuvor schaffte Dawid Peplowski (86 kg/FR) mit einem Punktsieg über Franco Büttner den 8:6-Anschluss für die Vogtländer.

 

Doch dann brach der mutig anstürmende WKG-Kapitän Maximilian Schwabe das Eis, beherrschte den Ungarn Gabor Madarasi klar und holte mit einem unerwartet hohen 8:0-Punktsieg drei Mannschaftszähler zum 9:9. Die Halle bebte, der Funke war übergesprungen. Dawid Karecinski (75 kg/GR) brachte die WKG Pausa/Plauen dann gar mit einem glücklichen 2:2 gegen den Ungarn in Diensten des FCE, Krisztian Jäger, bedingt durch die Vergabe der letzten Wertung, mit 10:9 in Führung, WKG-Schlussringer Daniel Sartakov (75 kg/FR) wurde von den Anfeuerungsrufen der Fans über die 6-minütige Kampfzeit getragen und setzte mit einem 3:0-Erfolg den I-Punkt zum 12:9-Gesamtsieg, der von den Fans euphorisch gefeiert wurde.

 

Aue's Trainer Björn Schöniger hatte sich nach seinem Ärger über die eine oder andere Kampfrichterentscheidung schnell wieder gefasst: „... ich hatte mir von Mateusz Filipczak mindestens einen Punkt mehr erhofft, zudem standen mindestens 4 Kämpfe auf Messers Schneide, nachdem wir zuletzt das Glück des Tüchtigen hatten, war es diesmal die WKG Pausa/Plauen, die den Sieg aus dem Feuer riss“, so FCE-Trainer Björn Schöniger. „Mir fällt einfach ein Stein vom Herzen, endlich wurde unser Kampfgeist und das Engagement der Mannschaft mit einem Sieg belohnt“, so WKG-Trainer Silvio Hoffmann, dessen Team nun mit dem Vorletzten RV Lübtheen gleich zieht. Einen großen Dank richtete Hoffmann auch an die tollen Fans, die trotz ausbleibender Siege Woche für Woche der Mannschaft so zahlreich den Rücken stärken und nun endlich für ihre Treue und Unterstützung mit diesem Sieg beschenkt wurden.

 

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