Kraftsportverein Pausa e. V.

Einmal Bronze und drei 5. Plätze an KSV-Youngster

Frankfurt(O.) - 127 Nachwuchsringer aus 15 Landesorganisationen trafen sich am Wochenende in Frankfurt(O.), wo die Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im griechisch-römischen Stil ausgetragen wurden.

Mit 6 Teilnehmern stellte der KSV Pausa neben Gastgeber RSV Hansa 90 Frankfurt(O.) das größte Kontingent, mit einer Bronzemedaille und drei 5. Plätzen rückten die Erdachsenstädter hinter Frankfurt(O.) auf Rang zwei unter den 72 Vereinen über die Ziellinie dieser Wertung.

 

Auch wenn es die jüngste bei Deutschen Meisterschaften zugelassene Altersklasse ist, so waren die Erwartungen im sächsischen Lager schon recht hoch, denn in den Vorbereitungswettkämpfen hatten die Youngster recht gut abgeschnitten. „Doch die Konkurrenz ist groß und das Niveau ist in dieser Altersklasse noch recht ausgeglichen“, erkannte KSV-Jugendwart Andreas Schwabe gleich am Freitagabend, wo die erste Runde in den 11 Gewichtsklassen absolviert wurde.

 

Die Hoffnungen des KSV Pausa lasteten vor allem auf den Schultern von Gunnar Frisch (48 kg), der auch seinen Auftaktkampf gegen Kutkagan Öztürk (KSV Witten) mit technischer Überlegenheit (20:2) gewann. Am Samstagmorgen dann die Ernüchterung nach einer klaren Niederlage gegen Tim Stoll vom KSV Gottmadingen. Der junge KSV-Ringer kehrte schnell in die Erfolgsspur zurück und kämpfte sich mit einem Schultersieg über Leon Rul (KSV Herbrechtingen) ins kleine Finale um Bronze. Dort setzte sich Gunnar Frisch unter dem Jubel der gesamten, sächsischen Delegation gegen Sulim Saraliev (ASV Karthause) mit technischer Überlegenheit durch und sicherte sich- und dem KSV Pausa DM-Bronze.

 

Mit Max Schmalfuß, der im gleichen Limit wie Gunar Frisch startete, sowie Justin Hartmann (52 kg) und Niklas Bächer (68 kg) erreichten gleich drei Ringer des KSV Pausa 5. Plätze, wobei vor allem Niklas Bächer eher traurig drein schaute, als ihm bei der Siegerehrung die Urkunde überreicht wurde. Der KSV-Ringer startete am Freitagabend mit einem Schultersieg ins Meisterschaftsturnier und sah auch in seinem ersten Duell am Samstag-Vormittag, angesichts einer 10:0-Führung gegen Tilmann Schäfer (KSV Köllerbach) bereits als klarer Sieger aus, als er nach einer Unachtsamkeit überraschend geschultert wurde. „Er war ganz dicht an einer Medaille dran, aber so ist es nunmal beim Ringen, ein Fehler kann den Traum vom Siegerpodium schnell platzen lassen“, ärgerte sich auch der langjährige Nachwuchstrainer Uwe Knittel über den 'Fauxpas' des jungen Ringers, der sich dann erst am Sonntag bei den Finalkämpfen wieder fing und noch Platz 5 erkämpfte.

 

Justin Hartmann scheiterte vor allem an der Konkurrenz aus Südbaden, drei Siege standen zwei Niederlagen entgegen. Die gleiche Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen wieß der Turnierverlauf von Max Schmalfuß auf, der wie Hartmann und Bächer Platz 5 erreichte.

 

Zwei Siege und zwei Niederlagen, so die Kampfbilanz von Sid Wetzel, der am Ende den Kampf um Platz 7 gewinnen konnte und sich damit im Mittelfeld seiner stark besetzten Gewichtsklasse fest biss, während Youngster Moritz Wermig (35 kg) noch Lehrgeld zahlte und alle drei Begegnungen verlor.

 

„Insgesamt war es ein ordentlicher Auftritt unserer Jungs, wir haben als KSV Pausa mit vorderen Platzierungen erneut unsere zielgerichtete Nachwuchsarbeit nachgewießen und zählen damit zu den tragenden Säulen des sächsischen Ringer- Verbandes“, zog Andreas Schwabe ein positives Resümee der Titelkämpfe von Frankfurt(O.), was auch mit dem 2. Platz in der Vereinswertung dick unterstrichen wurde.

 

Zum Auftritt der KSV-Youngster gehörte auch die gute Stimmung, denn zahlreiche Eltern, Betreuer und Funktionäre waren mit nach Frankfurt(O.) gereist, um die jungen Ringer lautstark zu unterstützen. „Das strahlte auf das gesamte sächsische Team aus, dass dann angepeitscht von den Anfeuerungsrufen vor allem im kämpferischen Bereich alle Register zog“, freute sich KSV-Präsident Andre Wetzel am Ende auch über den 4. Platz des RVS in der Länderwertung, an dem der KSV Pausa großen Anteil hatte.

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