Kraftsportverein Pausa e. V.

Junges WKG-Team verliert hauchdünn gegen Gelenau

Pausa - Ein einziger Punkt fehlte der WKG Pausa/Plauen beim Regionalligaduell gegen den RSK Gelenau beim 14:15, um zum Heimauftakt in der neuen Zweifelderhalle zumindest ein Unentschieden aus dem Feuer zu reißen. Doch DRB-Auswahlringer Erik Löser, der erst Ende August bei den Weltmeisterschaften der Junioren in Tallinn (EST) mit einer hervorragenden Leistung glänzte, ließ im letzten Duell des Abends beim 5:0-Punktsieg gegen WKG-Weltergewichtler Nils Buschner nichts anbrennen, holte im letzten Duell des Abends 2 Mannschaftspunkte für die Gäste aus Gelenau, die damit den knappen Sieg feierten und die Punkte mit nach Hause nahmen.

Nach anfänglicher Schockstarre fassten sich die Verantwortlichen jedoch schnell; „Klar, eine solche Niederlage mit nur einem Punkt Differenz ist sehr schmerzhaft, aber wir wollten unser Team verjüngen, treten mit vielen Eigengewächsen an, dass ist es was wir, aber auch die Fans wollten, nun müssen wir aber unseren jungen Ringern wie Sid Wetzel, Tobias Knittel, Nils Buschner oder Felix Kästner auch die Zeit geben, sich in dieser Liga zu etablieren“, so der KSV-Vorsitzende Ullrich Leithold.

Doch der Reihe nach; es war angerichtet in der funkelnagelneuen Schulsporthalle, die vielen Helfer des KSV Pausa hatten sich alle Mühe gegeben, um diese Halle in eine Ringkampfarena zu verwandeln.

Doch die ersten Zähler holte Gelenau durch Rafar Ahmadi, der von Greiz ins Erzgebirge gewechselt war. Gegen den noch jungen Sid Wetzel gewann Ahmadi nach nur 1:20 Minuten durch technische Überlegenheit (16:0). WKG-Trainer Anatolij Judin stellte sich mit 89 Kilo im Schwergewicht in den Dienst der Mannschaft, wo er sich mit 6:0 Wertungspunkten gegen RSK-Neuzugang Martin Hettler durchsetzte.

Einen Sieg hatte das WKG-Trainergespann Werner Schellenberg/Anatolij Judin vor allem auch Janik Rausch zugetraut, doch der hatte mit Daniel Franke einen alten Ringerfuchs zum Gegner, der sich die Butter nicht vom Brot nehmen ließ. Der RSK-Bantamgewichtler holte sich 20 Sekunden vor Kampfende die entscheidende Wertung und gab den Vorsprung nicht mehr aus der Hand. Christian Bächer (98 kg/FR), der für den verhinderten Dawid Peplowski einsprang, blieb gegen den international erfahrenen Kamil Wojziechowski chancenlos, nach 1:41 Minuten hatte der Pole beim 16:0 die 15-Punkte-Differenz erreicht, die zum Abbruchsieg durch technische Überlegenheit führt. Im letzten Duell vor der Pause sorgte Eryk May (66 kg/FR) für Jubel auf den Rängen, als er Hassan Ismail mit 15:0 durch technische Überlegenheit nach 4:55 Minuten zurück in Gelenaus Trainerecke schickte. Pausenstand aus Sicht der Gastgeber 6:9.

Nach der Pause erhöhte der erfahrene Gelenauer Fabian Jänicke mit einem 10:0 über Felix Kästner zum 6:12. Doch dann überraschte Tobias Knittel (71 kg/GR) das Publikum, aber auch seinen Gegner mit einem schönen Kopfhüftwurf, mit dem er Marius Megier unter dem Jubel der über 300 Fans auf beide Schultern drückte und damit auf 10:12 verkürzte und so die neue Halle erstmals so richtig zum Beben brahte. WKG-Neuzugang Maximilian Kahnt (80 kg/FR) machte einen großen Kampf gegen Cezary Sadowski und gab beim 1:3 nur einen Mannschaftspunkt an den polnischen Gastringer des RSK ab.

Ein weiters Mal so richtig an die Dezibelgrenze ging es in der Schulsporthalle Pausa, als Mateusz Kampik seinen Kontrahenten Tillmann Germar zum Beginn der 5. Minute mit 16:0 ausgepunktet und die WKG mit 14:13 in Führung gebracht hatte. Doch Gelenau‘s Trainer Rene Schreiter hatte mit Erik Löser noch ein Ass im Ärmel und das stach, wie eingangs erwähnt gegen Nils Buschner, mit einem 5:0-Punktsieg und riss damit den Gesamtsieg aus dem Feuer.

„Ich glaube kein einziger Fan verlässt heute die Arena hier enttäuscht, meine Mannschaft hat alles gegeben und nur knapp verloren“, so Werner Schellenberg, der den Punkt bis Sonntagmorgen noch nicht gefunden hatte, der das Unentschieden bedeutet hätte, denn jeder einzelne Ringer seines Teams hatte bei dieser Begegnung alles gegeben.


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