Kraftsportverein Pausa e. V.

WKG-Ringer unterliegen im Vogtland-Derby nach großem Kampf

Markneukirchen / Pausa – Die Regionalligaringer der WKG Pausa/Plauen haben das Vogtland-Derby beim AV Germania Markneukirchen mit 10:17 verloren. Gegen den hohen Favoriten kämpften die Ringer um die beiden Trainer Werner Schellenberg und Anatolij Judin, die selbst auch ins Kampfgeschehen eingriffen, aufopferungsvoll und sorgten so für eine spannende Begegnung, denn erst Mitte der zweiten Hälfte des Kampfabends konnte sich Markneukirchen absetzen und packte den Sieg in ‚trockene Tücher‘.

 

Held des Abends war aus Sicht der WKG Pausa/Plauen der erst 15-jährige Max Schmalfuß, der im Limit bis 61 Kilo im griechisch-römischen Stil denn AVG-Routinier Rene Roth mit 6:3 Punkten bezwang. Max Schmalfuß ging mit 3:0 in Führung und verteidigte den 3-Punkte-Vorsprung bis zum Schlussgong und fiel dann jubelnd dem Trainergespann Judin/Schellenberg in die Arme.

 

„Es war mein Auftakt in der Regionalliga und das gleich vor dieser großen Kulisse, ich habe mich an die Vorgaben der Trainer gehalten und den Kampf auch gemacht, in dem ich ihm immer unter Druck gesetzt habe“, so der WKG-Youngster direkt nach dem Kampf. „Das hat er richtig stark gemacht und einen grandiosen Einstieg hingelegt“, lobte auch Trainer Werner Schellenberg den jungen Ringer, der mit seinem Sieg zur Aufholjagd bließ, nachdem das Papiergewicht bis 57 Kilo/Freistil kampflos abgegeben wurde und sich Anatolij Judin im schwersten Limit 130 Kilo/griechisch-römischer Stil, gegen Markneukirchens Slowaken Marian Mihalik auf beiden Schultern wiederfand.

Dawid Peplowski (98 kg/FR) unterlag dem stark aufringenden Lukasz Dublinowski, der nun schon das 5. Jahr für den AVG die Ringerstiefel schnürt, mit 1:6 Punkten. Doch schon Eryk May (66 kg/FR) gelang mit einem 10:7-Punktsieg über Roman Walter der Anschluss zum 4:10-Halbzeitstand.

 

Nach der 25-minütigen Pause wurde Ludwig Höfer (86 kg/GR) kampflos zum Sieger erklärt, da Markneukirchen, bedingt durch die Verletzung des ungarischen Neuzugangs Bence Fulai, dieses Limit unbesetzt ließ. Fast wäre auch Tobias Knittel im anschließenden Duell bis 71 Kilo/griechisch-römischer Stil eine Sensation gelungen, nachdem er den Deutschen Juniorenmeister Maximilian Simon mittels Kopfhüftwurf fast geschultert hätte. „Doch ich konnte ihn nicht festhalten, so kam er aus der gefährlichen Lage heraus undf konnte weiter im Bodenkampf arbeiten“, so Knittel, der dann noch mit 4:19 unterlag.

 

Maximilian Kahnt (80 kg/FR) unterlag gegen Markneukirchens Julian Gebhard, bevor Mokhmad Dadaev (75 kg/FR) im vorletzten Duell mit einer bärenstarken Vorstellung noch einmal gegen William Stier Siegpunkte erkämpfen konnte. Obwohl die Begegnung zu Gunsten der Gastgeber entschieden war, lieferten sich Werner Schellenberg (75 kg/GR) und Sejran Simonyan noch einmal einen großen Kampf, den der AVG-Schlussringer am Ende glücklich durch einen fragwürdigen Verwarnungspunkt kurz vor Kampfende mit 4:3 gewann.

 

„Wir hatten vor dem Kampf gewarnt und das nicht zu Unrecht, denn es war dann auch der knappe, spannende Kampf gegen den Lokalrivalen“, zollte Markneukirchens Trainer Andy Schubert dem neu formierten Gästeteam Respekt.


„Beide Mannschaften hatten einige Ausfälle zu kompensieren und die bessere B-Mannschaft hat am Ende gewonnen“, gratulierte Gästetrainer Werner Schellenberg den AVG-Verantwortlichen und war trotz der Niederlage stolz auf die Leistung seines Teams.

 


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