Kraftsportverein Pausa e. V.

Stimmungsvolles Derby geht mit 9:15 an Markneukirchen

Pausa – Derbyzeit in Pausa, die gesammte Zweifelderhalle stand am Samstagabend unter Strom, über 350 erwartungsfrohe Fans, davon etwa 70 aus Markneukirchen, stellten einen neuen Zuschauerrekord auf, wobei es sehr stimmungsvoll am Mattenrand zu ging und natürlich jeder Fanblock den passiveren Ringer auf des Gegners Seite sah.

 

Der AV Germania Markneukirchen wurde auch in Pausa seiner Favoritenrolle gerecht, die Ringer aus dem oberen Vogtland setzten sich gegen die WKG Pausa/Plauen mit 15:9 Punkten durch, die Siegesserie des AVG hielt, die WKG Pausa/Plauen musste die erste Rückrundenniederlage hinnehmen, wobei sich die Schützlinge des Trainergespanns Werner Schellenberg/Anatolij Judin nach Kräften gegen die Niederlage stemmten.

 

Markneukirchen dominierte in den ersten 5 Kämpfen, wobei alle Siegpunkte zum 13:0-Halbzeitstand auf das Konto des AVG gingen. Valerij Borgoiakov (57 kg/GR) bestritt einen Freundschaftskampf gegen den erst 15-jährigen Max Schmalfuß, wobei das Pausaer Eigengewächs das Gewichtslimit nicht einhielt und die vier Mannschaftspunkte schon an der Waage an Markneukirchen gingen. Doch auch das Freundschaftsduell beendete der russische Ausnahmeringer nach 1:36 Minuten durch technische Überlegenheit (15:0). Ein eher taktisches Duell lieferten sich Dawid Peplowski und Markneukirchens Lukasz Dublinowski. Der AVG-Schwergewichtler packte zum Beginn der zweiten Runde zu und ging mit 6:1 in Führung, der Enspurt von Peplowski brachte nur noch die Korrektur zum 5:7-Anschluss.

 

Mit Beslan Begiew (61 kg/FR) schickte WKG-Trainer Anatolij Judin einen weiteren jungen Nachwuchsringer vom ASV Plauen auf die Matte, der gegen Roman Walter noch in der ersten Kampfrunde unterlag. Walter nutzte seine Stärke im Bodenkampf und punktete Begiew mit 16:0 aus. Danach musste der WKG-Trainer selbst auf die Matte und der AVG zauberte mit Marian Mihalik einen Joker aus dem Hut. Nach langer Zeit des ‚Abtastens‘ holte sich Mihalik nach einer Passivitätsverwanung an Judin im Bodenkampf die Zähler zum 5:0. Die zweite Kampfrunde wurde zur ‚Schieberunde‘ nur ein Zähler kam für Mihalik durch eine weitere Passivitätsverwarnung an Judin zum 6:0-Endstand hinzu. Dennoch Zufriedenheit bei Judin, der damit nur zwei Mannschaftspunkte abgab, denn in Markneukirchen wurde er gleich zum Auftakt des Hinrundenkampfes von Mihalik geschultert.

 

Im letzten Kampf vor der Pause lieferten sich Janik Rausch (66 kg/GR) und Marco Stoll ein hartes Gefecht, das Stoll durch einen sehenswerten Ausheber am Ende mit 7:1 Wertungspunkten und erneut einer dick angeschwollenen Nase nach einem Zusammenstoß gewann. 13:0, so der Halbzeitstand aus Sicht der Gäste aus Markneukirchen, doch die WKG wollte es dennoch noch einmal wissen und vielleicht noch zumindest einen Punkt im Kampf um die Medaillenränge retten.

 

Mateusz Kampik und Julian Gebhard taktierten lange, wobei Kampik, der zum Saisonstart vom TSV Ehningen zur WKG Pausa/Plauen rückte, lange Zeit zu verhalten kämpfte, denn die WKG brauchte schließlich jeden Mannschaftspunkt. So ging Gebhard zunächst in Führung, erst im Endspurt drehte Kampik den Kampf durch eine Kopfklammer mit 6:2 zu seinen Gunsten. Insgesamt jedoch zu wenig, um in der Mannschaftswertung Markneukirchen doch noch gefährlich nahe zu kommen. Im Limit bis 71 Kilo/FR machte Markneukirchens Justin Müller mit einem 4:3-Punktsieg über Eryk May den Sack für die Musikstädter endgültig zu. Ein blitzschneller Schulterschwung beschehrte Müller den Vorsprung, May mit starkem Endspurt, aber ohne Fortune.

 

Maximilian Kahnt (80 kg/GR) wurde vom Kampfrichter Peter Pippel (Potsdam) kampflos zum Sieger erklärt, nachdem Markneukirchen einmal mehr dieses Limit unbesetzt ließ. 6 Minuten Kampf, pausenloses agieren, es ging um die Fassart und um die günstiger Position, ein Leckerbissen für Kenner den sich Nils Buschner und Sejran Simonyan im vorletzten Kampf des Abends im Limit bis 75 Kilo (GR) lieferten. AV-Weltergewichtler Simoyan ging mit einem blitzschnellen Hüftangriff in Führung, Nils Buschner schaffte mit unbändigem Kampfgeist noch Ergebniskosmetik zum 2:4.

 

Mokhamad Dadaev unterschreibt bereits für die kommende Saison


Riesen Jubel dann noch einmal beim großen Fanblock der WKG, als WKG-Schlussringer Mokhmad Dadaev (75 kg/FR) Markneukirchens William Stier nach sechsminütiger Kampfzeit mit 14:0 zurück in die blaue Gästeecke schickte. 9:15-Endstand, ein Ergebnis, mit dem die Trainer beider Teams gut leben können. Doch trotz der Niederlage gab es auch eine erfreuliche Botschaft. Nachdem Schlussringer Dadaev zum Sieger erklärt wurde, gab Hallensprecher Andreas Seidel den Fans bekannt, dass der Publikumsliebling bereits für die neue Saison unterschrieben hat.

 

„Ich bin zufrieden mit der Leistung meines Teams, wobei Mokhmad Dadaev hervorzuheben ist, der hinter dieses Vogtland-Derby einen würdigen Schlusspunkt gesetzt hat“, so WKG-Trainer Werner Schellenberg. Auch Gästetrainer Andy Schubert lobte seine Mannschaft, „… alle haben sich an die Marschroute gehalten und den Mihalik kannst du immer holen, der ist immer topfit“.

 


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