Kraftsportverein Pausa e. V.

Vogtländische Ringer im Kaderkreis des Deutschen Ringer-Bundes

Plauen – Auch wenn 2020 keine nationalen Titelkämpfe und nur wenige internationale Meisterschaften ausgetragen wurden, legten sich die Bundestrainer für 2021 im freien Ringkampf, im griechisch-römischen Stil und bei den Frauen auf einen Kreis von Athleten aller Altersklassen fest, mit dem sie in diesem Kalenderjahr auf internationaler Bühne trainieren und zu Meisterschaften antreten möchten. Unterteilt sind die Ringer und Ringerinnen in Olympiakader, Perspektivkader, Ersatzkader und Nachwuchsbereich.

 

Im Bereich der Perspektivkader sind mit Franz Richter und Maximilian Schwabe zwei Vogtländer im griechisch-römischen Stil vertreten.

 

Franz Richter kämpft seit 2011 für den AV Germania Markneukirchen, trainiert am Bundesstützpunkt Frankfurt(O.). Mit seiner Zugehörigkeit zur Sportfördergruppe der Bundeswehr verlegte er auch sein Einzelstartrecht an die Oder, macht in der Bundesliga jedoch von seinem Zweitstartrecht Gebrauch und kämpft weiter für das Team des AVG Markneukirchen. Nach EM-Silber und WM-Bronze 2018 bei den Junioren, rückte der AVG-Ringer in die Altersklasse der U-23 auf, wo er 2019 ebenfalls Top-Ten-Ergebnisse bei Europa- und Weltmeisterschaften erreichte. Der Blick von Franz Richter liegt auf 2024, wo er sich für die Olympischen Spiele in Paris qualifizieren möchte, um vielleicht noch eine weitere, olympische Medaille im Hause Richter zu erkämpfen, nachdem seine Mutter Kristina mit Gold in Seoul 1988 und in Barcelona 1992 im Rudern erfolgreich war, sowie 1985 und 1994 Weltmeistertitel gewann.

 

Andersherum ist es bei Maximilian Schwabe, der beim KSV Pausa das Ringer-A-B-C erlernte und seinem Heimatverein bis heute angehört. Nachdem sich die WKG Pausa/Plauen aus der Bundesliga verabschiedete, schloss sich Maximilian Schwabe per Zweitstartrecht dem ASV Schorndorf an, wo er nun schon zwei Jahre unter Vertrag steht und sich mit nationaler, aber auch internationaler Spitze messen kann. Schwabe setzte mit seinem Sieg beim Grand Prix von Deutschland 2016 ein dickes Ausrufezeichen, war aber auch beim Thor Masters 2018 in Dänemark erfolgreich, was ihm auch eine Nominierung zur Europameisterschaft in Kaspiisk (RUS) einbrachte, wo er letztendlich den 12. Rang erreichte. In der Sportfördergruppe der Sächsischen Polizei hat Maximilian Schwabe beste Voraussetzungen für seine leistungssportliche Entwicklung, die er am Bundesstützpunkt Leipzig vorantreibt. Damit hat er auch die Möglichkeit an den Polizei-Europameisterschaften teilzunehmen, wo er 2016 den Titel gewann. Nachdem Schwabe seine Fußverletzung auskuriert hat, sucht der aus Syrau stammende Griechisch-Römisch-Spezialist nun wieder den Anschluss zur nationalen Spitze.

 

Im Nachwuchsbereich wird Marco Stoll (AVG Markneukirchen) im DRB-Aufgebot als NK 1-Kader geführt, der sich vor nunmehr drei Jahren vom RC Hürth kommend, dem AVG Markneukirchen anschloss. Auch Marco Stoll trainiert am Bundesstützpunkt in Leipzig. In der gleichen Kategorie steht mit Maximilian Simon ein weiterer Ringer in der Kaderliste des Deutschen Ringer-Bundes, der seine Ligabegegnungen für den AV Germania Markneukirchen bestreitet, im Einzelstart jedoch weiter für seinen Heimatverein SV GW Weißwasser kämpft. Stoll und Simon bieten sich derzeit in Trainingslehrgängen Nachwuchs-Bundestrainer Maik Bullmann für die DRB-Juniorenauswahl an.

 

Jörg Richter

 

Franz Richter & Maximilian Schwabe
Zwei Vogtländer als Perspektivkader des Deutschen Ringer-Bundes in der neuen Kaderliste für 2021; Schwergewichtler Franz Richter (li.), der im Ligenbetrieb für den AV Germania in der Bundesliga antritt und Maximilian Schwabe vom KSV Pausa.

 

 

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