Kraftsportverein Pausa e. V.

Regionalliga Mitteldeutschland – WKG Pausa/Plauen /
WKG-Ringer unterliegen Potsdam

Pausa – Heimkampfauftakt in Pausa, die Ringer der WKG Pausa/Plauen traten in der Schulsporthalle gegen den RC Germania Potsdam an. 200 erwartungsfrohe Zuschauer waren gekommen und nach den Ergebnissen der Vorwoche bedachten viele Beobachter der Ringerszene den Gastgeber mit einem leichten Favoritenstatus.

 

Doch zwischen beiden Kampftagen gab es noch einmal Bewegung im Wechselkarussell, denn der SV Luftfahrt Berlin hatte seine Mannschaft kurzfristig aus der Regionalliga zurückgezogen und die Ringer aus der Hauptstadt hatten vier Tage Zeit, sich per Gaststart einem anderen Regionalligaverein anzuschließen. Auch der RC Germania Potsdam holte sich gleich mehrere Athleten, die nach dem Rückzug des SV Luftfahrt urplötzlich auf der Straße standen. So präsentierte sich das Bild schon beim Wiegen sehr ausgeglichen.

 

Doch schon beim ersten Kampf war die Glücksgöttin Fortune nicht unbedingt auf der Seite der WKG-Ringer, denn Neuzugang Zhalavdi Sokuev (57 kg/FR) kämpfte gegen Potsdams Magomed Murtazaliev gut mit, wurde jedoch in der zweiten Runde nach einem Konter geschultert. Im schwersten Limit stand auf Potsdams Seite Ricardo Melz (130 kg/GR) im Aufgebot, der im Vorjahr als Gaststarter für die WKG kämpfte, da Potsdam coronabedingt pausierte. Melz, der 2007 als Bronzemedaillengewinner der Junioren-Weltmeisterschaft seinen größten Erfolg feierte, spielte seinen Gewichtsvorteil gegen Kevin Drehmann aus und siegte am Ende der sechsminütigen Kampfzeit mit 6:0 Punkten.

 

Zwei Jugendringer standen sich mit Konrad Schütz und Dominik Budack im Limit bis 61 Kilo/gr.-rö.-Stil gegenüber. Schütz kam mit der Kampfesweise des Havelstädters nicht zurecht, war der Aktivere, doch Budack machte die Punkte, zwölf an der Zahl und sicherte dem RC Germania weitere drei Mannschaftszähler. Als dann Dawid Peplowski (98 kg/FR) als erfahrener Ringer immer wieder in die Konter von Alsan Mahmudov lief und in Runde zwei gar geschultert wurde, schwanden bei den Fans die Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg angesichts des 0:13-Zwischenstandes. Im letzten Duell vor der Pause dann doch die ersten Zähler für die WKG-Ringer, Erik May (66 kg/FR) punktete nach nur einer Minute seinen Kontrahenten Justin Schlosser mit 16:0 aus, Abbruchsieg durch technische Überlegenheit. Halbzeitstand 4:13.

 

Zum Auftakt der zweiten Hälfte des Kampfabends gleich der nächste Rückschlag für das WKG-Trainerduo Werner Schellenberg/Anatolij Judin, denn Kevin Adler (86 kg/GR) gab in der zweiten Runde die Führung durch technische Fehler aus der Hand und hatte dann auch nicht mehr die Kraft, das Blatt zu wenden. Mit einem 5:3-Punktsieg strich Simon Papsdorf einen weiteren Mannschaftspunkt für Potsdam ein. Doch die WKG-Ringer gaben sich nicht auf, durch einen 10:2-Punktsieg, den Neuzugang Kevin Adler (71 kg/GR) gegen Justus Wydmuch erkämpfte und einen vorzeitigen 16:0-Erfolg von Mokhmad Dadaev (80 kg/FR) über Aziz Golmohammadi kamen die Vogtländer vor den beiden Weltergewichtskämpfen wieder auf 11:14 heran.

 

Potsdams Trainer Andreas Aurich hatte noch zwei Asse im Ärmel, so unterlag WKG-Ringer Andre Becher gegen Leo Guthke nach einer Serie von schnellen Beinangriffen noch vor Ablauf der ersten Kampfrunde mit 0:16 und auch Chris Militzer (75 kg/GR) musste sich im letzten Kampf trotz tapferer Gegenwehr dem international erfahrenen Moldawier Radu Cataraga beugen.

 

Trotz der 11:22-Niederlage feierten die Fans ihre Mannschaft, froh endlich wieder Ringkampf ‚live' erleben zu können, nachdem die letzte Saison nach nur einem Heimkampf der WKG coronabedingt abgebrochen werden musste.

 

"Heute lief alles gegen uns, unerwartete Niederlagen haben uns viele Punkte gekostet, Potsdam war heute die bessere Mannschaft", so Anatolij Judin, der gemeinsam mit Werner Schellenberg das Team nach der zweiten Saisonniederlage wieder auf die Füße stellen muss, bevor es am kommenden Samstag nach Luckenwalde, zum Deutschen Mannschaftsmeister von 2006 geht.

 

Jörg Richter


Thor Masters

"Na, wie war ich ?", schien Mokhmad Dadaev seinen Gegner zu fragen, nachdem der Kampf beim Stand von 16:0 für den WKG-Ringer wegen technischer Überlegenheit abgebrochen wurde... [Foto: J. Richter]

 

Thor Masters

... und sich Dadaev anschließend von den WKG-Fans für seinen klaren Sieg feiern ließ. [Foto: J. Richter]

 

Thor Masters

Das WKG Pausa/Plauen-Team [Foto: J. Richter]

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