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Die vogtländischen Ringer waren am Wochenende zu mehreren Turnieren unterwegs. Während im Nordosten der Republik, in Torgelow, die Norddeutschen Meisterschaften der Männer, U17 und U14 im griechisch-römischen Stil ausgetragen wurden, trafen sich die Ringerinnen zu den "Offenen Sachsenmeisterschaften" in Chemnitz.
Der KSV Pausa entsendete mit Sebastian Wagner und Konrad Schütz zwei Griechisch-Römisch-Spezialisten nach Torgelow, wo insgesamt 154 Athleten aus 42 Vereinen um Titel und Medaillen kämpften.
Sebastian Wagner bot im Limit bis 67 Kilo eine tadellose Leistung bei den Männern, er bezwang in allen vier Begegnungen seine Kontrahenten vorzeitig durch technische Überlegenheit, ohne einen einzigen Kampfpunkt abzugeben. Damit stand Sebastian Wagner auf dem obersten Treppchen der norddeutschen Meisterschaften.
Vier Kämpfe hatte auch Konrad Schütz im schwersten Männer-Limit bis 130 Kilo zu bestreiten. Der KSV-Ringer begann stark, siegte in seinen ersten drei Duellen ebenfalls durch technische Überlegenheit vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit. Auch er gab in diesen Begegnungen keinen einzigen Kampfpunkt an seine Gegner ab. Erst im letzten Kampf wurde der großgewachsene Erdachsenstädter gebremst. Gegen den Ukrainer Valerii Dzhybu musste er eine 1:4-Punktniederlage quittieren und bekam aufgrund seiner insgesamt sehr starken Turnierleistung die Silbermedaille überreicht.
In Chemnitz war der KSV Pausa durch Sophia Török (20 kg/U-12) und Else Wermig (32 kg/U-12) vertreten. Sophia Török besiegte im Finale Ella Grüßner vom 1. Luckenwalder SC und holte sich den Sachsenmeistertitel. Else Wermig bezahlte bei einem ihrer ersten Wettkämpfe noch etwas Lehrgeld in ihrer sehr stark besetzten Gewichtsklasse und kam nicht über den 6. Platz hinaus.
"Eine insgesamt sehr starke Leistung unserer Ringer", sprach der KSV-Vorsitzende Ulrich Leithold von einem sehr erfolgreichen Wochenende.
Jörg Richter


