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Pausa – Bereits zum 34. Mal trugen die Ringer des KSV Pausa ihr Pokalturnier aus, 154 Nachwuchsringer in den Altersklassen U12, U10 und U8 folgten der Einladung, 24 Vereine aus allen Teilen Deutschlands hatten ihre Athleten für diesen Wettkampf gemeldet. Während die älteren Jahrgänge der U12 und U10-jährigen im griechisch-römischen Stil kämpften, traten die Jüngsten aus der U8 im Freistil an.
Vor allem der KFC Leipzig und der ASV Plauen waren mit starken Teams zu je 12 Athleten angereist und standen damit in der Vereinswertung auf dem obersten Treppchen, gefolgt vom HAC Stralsund, dem FC Erzgebirge Aue und dem ASV Hof. Gastgeber KSV Pausa nahm mit zwei Turniersiegen, zwei Silbermedaillengewinnern und einmal Bronze den 6. Rang in der Vereinswertung ein.
Der ASV Plauen jubelte über drei Turniersieger, einmal Silber und sechs Bronzemedaillen, am Ende fehlte den Spitzenstädtern ein einziger Punkt gegenüber dem KFC Leipzig, der die Vereinswertung mit 44 Zählern gewann. Saifulah Dzemiev (U10/27 kg) gewann alle drei Kämpfe vorzeitig und gab dabei nicht einen einzigen Kampfpunkt ab. Mit drei Schultersiegen und einem Überlegenheitserfolg kämpfte sich ASV-Ringer Ray Schmidt (U12/48 kg) auf das oberste Siegertreppchen und auch Youngster Yousef Makaev (U8/23 kg) ließ nach einem spektakulären 23:13-Sieg (!) nichts mehr anbrennen und schulterte alle weiteren Kontrahenten auf dem Weg zum Turniersieg.
Gastgeber KSV Pausa punktete vor allem bei den Jüngsten, hier gelang Emilian Richter (U10/27 kg) mit 31:1-Kampfpunkten und drei vorzeitigen Siegen ein souveräner Turniersieg. Bei den jüngeren Jahrgängen dürfen auch Mädchen mitkämpfen, wobei Sophia Török (U8/21 kg) den Jungs die Grenzen aufzeigte. Nach drei klaren Siegen mit 36:7-Kampfpunkten jubelte die kleine KSV-Ringerin vom obersten Treppchen.
Zufrieden zeigte sich KSV-Trainer Danny Schulz über die Leistungen seiner Schützlinge: „… Emilian Richter und Sophia Török haben natürlich überragend gekämpft, für viele unserer jungen Athleten war es der erste Wettkampf, die Aufregung war entsprechend groß, aber auch die Stimmung, die von den Eltern, Großeltern, Freunden und Mannschaftskameraden auf den Rängen gemacht wurde, hat zusätzliche Kräfte freigesetzt“.
Die Ringer vom AV Germania Markneukirchen sind eigentlich im Freistil zu Hause, dennoch wagte sich eine kleine, dreiköpfige Delegation zwischen die Griechisch-Römisch-Spezialisten. Raphael Schwanbeck (U12/40 kg) kam auch in der ungewohnten Stilart, in der nur Griffe oberhalb der Gürtellinie erlaubt sind, gut zurecht. Der Markneukirchner stand nach drei vorzeitigen Siegen als Turniersieger in seiner Gewichtsklasse fest. Kimi Puggel (U8/21 kg) gelangen zwei Siege, nur einmal unterlag der kleine AVG-Ringer, der am Ende die Silbermedaille überreicht bekam.
Ein Sieg, aber auch drei Niederlagen standen am Samstagnachmittag für Mika Puggel (U12/32 kg) zu Buche, der damit den 4. Platz in seinem Limit belegte.
Es war ein starkes Turnier, das reibungslos ablief, wobei auch im Umfeld alles stimmte, was unseren vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken ist“, heimste der KSV-Vorsitzende Ulrich Leithold und sein Team viel Lob für die glänzende Organisation von den angereisten Vereinen ein.
Ernst wird es am kommenden Wochenende für die Junioren aus den vogtländischen Vereinen, die mit starken Vertretungen bei den Deutschen Meisterschaften um Titel und Medaillen kämpfen werden. Die Freistilringer ermitteln ihre neuen Titelträger in Hohenlimburg (NRW), die Griechisch-Römisch-Spezialisten treffen sich zu ihren Titelkämpfen in Zella-Mehlis (THR).
Jörg Richter








